Robotertelefon – 004 – Android Oberfläche


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Robtertelefon – 003 – Apps installieren und Webbrowser


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Wie installiere ich eigentlich Apps?

Für die Methode ohne Appstore muss unter Einstellungen -> Sicherheit die Option Unbekannte Herkunft eingeschaltet sein.

Zusätzlich sollte immer noch die darunterliegende Option Apps verifizieren eingeschaltet sein, damit die Apps vor der Installation durch Google geprüft werden. Bei bekannter Malware wird dann die Installation unterbunden.

Nachteil ist, dass Google so weiß, welche Applikationen Ihr installiert habt.

Google Play Store

Der Google Play Store ist auf jedem zertifizierten Android Handy vorinstalliert.
Bietet die Möglichkeit freie und bezahl Apps zu kaufen.
Stellt die Infrastruktur für In App Purchases zur Verfügung, sodass zusätzliche App Inhalte nachgekauft werden können.
Es besteht die Möglichkeit, Apps innerhalb von 15 Minuten (früher ca. 1 Stunde) zurück zu geben, um die App zu testen.
Bei großen Apps oder Games kann der Download jedoch länger als 15 Minuten dauern, daher begrenzt nützlich.
Bezahlmethoden:
– Kredit- und Debitkarten
– über Mobilfunkanbieter (T-Mobile International, o2 in Deutschland)
– Prepaid Karten

Samsung Apps

Bei Samsung Geräten ist Samsung Apps als zusätzlicher Appstore Gerät vorinstalliert.
Wie in Episode 2 erklärt, versucht Samsung sein eigenes Ökosystem auf der Plattform zu etablieren, daher kann dieser den Google Play Store vollständig ersetzen. Es bietet eine eigene In App Purchases Integration. Anders als bei anderen 3rd Party Appstores muss hier die Unbekannte Herkunft Option nicht aktiviert werden.
Der Anwender braucht ein Samsung Benutzerkonto, wobei ihm das auf Samsung Geräten bereits bei der Grundeinrichtung aufgedrängt wird.
Eingereichte Apps werden erst durch Samsung geprüft/zertifiziert, bevor sie freigeschaltet werden, daher sollte Malware und betrügerische Apps selten vorkommen.
Daten werden durch Samsung gesammelt und erhoben, auch um gezielt Werbung an den Benutzer zu schicken.
Apps werden grundsätzlich nicht rückerstattet.
Bezahlmethoden:
– Kredit- und Debitkarten
– über Mobilfunkanbieter

Amazon App-Shop

Muss erst als zusätzlicher Appstore als App auf dem Gerät installiert werden. Daher muss die “Unbekannte Herkunft” Option aktiviert werden.
Besitzt ebenfalls eine eigene In App Purchases API, die unabhängig von Google Play Services ist und besitzt mit GameCircle eigene API um Leaderboards, Erfolge und Cloud-Speicherstände zu ermöglichen. Dies integriert sich zu Amazons eigenen Kindle Geräten.
Nachteil ist, sollte das Amazon Konto jemals gesperrt werden (kann ja auch zu unrecht passieren), sind auch alle Apps nicht mehr nutzbar.
Ich konnte keine Informationen zur App-Rückgabe finden.
Da es mit dem vorhandenem Amazon Konto läuft, kann man mit allen bei Amazon vorhandenen Bezahlmöglichkeiten wie Lastschrift oder Geschenkkarten bezahlen.

SlideME

Wird wieder als zusätzlicher Store auf dem Gerät installiert.
Es gibt freie und bezahl Apps im Store.
Im Gegensatz zu den anderen Stores SlideME sowohl den eigenen In App Purchases Service zu nutzen, als auch einen eigenen In App Purchases Dienst zu verwenden und somit Zusatzdienste außerhalb des eigenen Ökosystems zu realisieren (kaufen direkt über die Homepage des Programmierers etc). Damit ist man ziemlich einzigartig.
Benutzer kann bis 48 Stunden nach Kauf einen Refund beantragen.
Bezahlmethoden:
– Debit-/Kreditkarte
– Amazon Payments
– Paypal
– Man kann sein SlideME Konto auch einfach mit so ziemlich jeder Bezahlmethode Guthaben aufladen

f-droid

Wurde von The Guardian Project ins Leben gerufen, die zB auch Chatsecure entwickelt haben.
Bietet hauptsächlich Open Source Apps, deren Source Code auf der Homepage verlink ist. Auf der Homepage kann das App-Verzeichnis wie ein Reporitory durchsucht werden.
Es gibt nur freie Apps, und es wird auch kein In App Purchase unterstützt.
Gleichzeitig funktioniert f-droid komplett ohne Benutzerkonto.
Die Apps, die auch im Play Store zu finden sind, sind im Vergleich oft etwas veraltet.

Es gibt auch einige Webstores, die ohne App auskommen, die Apps werden in diesem Fall direkt von der Webseite heruntergeladen.
Es gibt auch Appstores mit gecrackten Apps, wobei man schon hinterfragen sollte, ob man nicht die paar € für Apps übrig hat, wenn man ein Handy im Wert von mehreren Hundert Euro kauft.
Oft enthalten gecrackte Apps Malware oder spionieren den User aus.

Das Fraunhofer Institut hat eine Studie zur Sicherheit von Apps veröffentlicht.

Die verschiedenen Browser

AOSP Browser (oder auch nur Browser)

– Verschiedene OEM Anpassungen, HTC / Samsung
– einer der ersten modernen Browser für Smartphones
– altbackene Bedienoberfläche
– Wird nicht mehr weiter entwickelt
– Wird von Google nicht mehr auf den Nexus Geräten ausgeliefert
– Selbst die OEMs liefern inzwischen meist noch Chrome vorinstalliert mit

Dolphin Browser / Mini / Zero

– Normale Version bietet Plugins
– Mini ist die schlange Version ohne Plugins
– Zero ist die Version, die nur den Inkognito Modus bietet
– Bot als erster eine vernünftige Bedienoberfläche für Tablets im Querformat

Opera

– Erster Browser, der Bandbreitenoptimierung über einen Proxy ermöglichte
– Nachteil ist, dass die Entwickler wissen, wo ihr was surft

Firefox

– Mobile Version des Desktop Browsers
– unterstützt Plugins
– Firefox Sync zwischen verschiedenen Browsern
– Kann auch mit eigenen Diensten wie zB Owncloud synchronisiert werden

Chrome

– mobile Version des Desktop Browsers
– kein Support für Plugins
– Synchronisierung via Google Konto
– unterstütz Modus für geringe Bandbreite, wie Opera

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